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Montag, Dezember 24, 2007

Sag mir wo und wann

Heute ist der richtige Abend um Legenden zu huldigen

Donnerstag, August 23, 2007

Rote Karte dem Rassismus

UEFA entschlossen
"Für uns gilt ohne Ausnahme, dass die UEFA nicht dazu bereit ist, Vorfälle von Rassismus oder weitergehende Äußerungen von rassistischen Vorurteilen zu akzeptieren", fügte er [, der UEFA-Generaldirektor Gerhard Aigner] hinzu.
Wer sich die hahnebüschene Begründung der vermeintlich mildernden Umstände für die Sperre Roman Weidenfellers ansieht, stellt allerdings fest, dass die diversen Projekte, die sich gegen Diskiminierung einsetzen, wohl nur aufgrund der öffentlichen Wirksamkeit und nicht der emanzipatorischen Intention unterstützt werden. Daher schlage ich vor den oben erwähnten Slogans in

Rote Karte dem nicht aus vorangegangenem aua resultierenden Rassismus

umzuformulieren. Und dieser gilt natürlich nur dann, wenn sich der Täter nicht innerhalb von xy Minuten entschuldigt.

Freitag, Juli 27, 2007

Träume nicht dein Leben...

...sondern lebe deinen Traum.

Kotz! Wie ich diesen Hippscheiss hasse. Nichtsdestotrotz gibt es aber auch in meinem Leben Dinge, die ich unbedingt mal erleben und nicht nur erträumen muss. Da ist zum Beispiel ein Hongkong Aufenthalt, ein WWE PPV Event oder ein Zockwochenende in Las Vegas. Da dies aber eher Dinge für den etwas grösseren Geldbeutel sind, habe ich mich entschlossen eine der letzten Gelegenheiten zu nutzen und den besten Fussballer der jüngeren Fussballgeschichte in seiner letzten Saison live zu bestaunen. Also auf nach Helsingborg!


Traditionellerweise bin ich ein Anhänger der 'Drei Fliegen mit einer Klappe'-Philosophie. Also galt es meine seit Jahren liebevoll gehegt und gepflegte Ostphobie ("alles Nazis") zu überwinden und das Spiel mit einem feinem Festival zu verbinden. Obwohl mein Musikgeschmack alles andere als in Richtung Elektro, Techno und Beats tendiert, hatte ich bisher nur gutes von diesem außergewöhnlichen Großereignis (sprich: event) gehört. Meine Begleitung und ich wurden auch trotz der Unwetterwarnungen nicht enttäuscht und haben einen neuen Programmpunkt in der jährlichen Sommerpause gefunden. Sehr schön zu sehen und erleben, dass es noch Festivals jenseits von Rock am Ring, Live Earth und Rheinkultur gibt. Günstiger Eintritt, keine Campingverarsche, ein gemischtes, aber dennoch erstaunlich gut harmonierendes Publikum, billiges & gutes Essen (ausschließlich vegetarisch!), nettes Rahmenprogramm, gediegene Chillout-Zonen, ansehbare Kunst und sogar ein zwei vorher unbekannte Bands, die zu gefallen wussten.

Nach einem Monat ist es etwas schwer auf jedes Detail einzugehen. Es gibt und gab so viele Dinge, die beschreibungswürdig sind. Aber wie so oft sind Worte nur Schall ohne Rausch. Einfach den kommenden Sommer freischaufeln und selber hinfahren. Wer immer noch nicht überzeugt ist, guckt einfach mal bei Google nach Bildern oder liest sich diesen blog durch.

Anschließend ging es nach Kopenhagen. Christiania gucken. Jetzt bin ich nicht gerade als sonderlich spontan verschrien und neige dazu Dinge eher mal zu überplanen. Aber diesmal sollte es alles anders sein. Das wir keine Karte dabei hatten, war noch unser kleinstes Problem. In der Sommerferienzeit sind aber so ziemlich alle Fähren ausgebucht. Also mal eben 200km weiter nach Puttgarden gedüst und zum Schnäppchenpreis von 50 Euro 40 Minuten Fähre gefahren. Das sollte uns für den Rückweg eine Lehre sein. Sowieso. Euro? Ich dachte immer abgesehen von den Briten hätten alle EU-Länder bei der Währungsunion zugestimmt. An dieser Stelle bleibt mir aber nur ein Jack Slater Zitat: Mächtig grosser Fehler! Aber auch mit äußerst bescheidenen Mitteln lässt es sich in Kopenhagen ganz gut aushalten.
Die Überfahrt vom in der Nähe gelegenen Helsingør (DK) nach Helsingborg (SWE) dauert keine zwanzig Minuten und ist mit unter zwanzig Krönchen auch angenehm günstig.

Endlich da. Die Geburtsstadt einer Legende. Gut, war jetzt nicht auf Anhieb ersichtlich, aber ich wusste es ja besser. Diesmal schlug mein Planungsfetisch wieder voll zu und wir hatten drei Stunden zu früh angelegt. War aber eigentlich ganz gut, denn die touristischen Wegweiser sind alles andere als hilfreich. Trotzdem erstmal in einen nahe gelegenen Park und den Gästefans beim Kicken zugeschaut. Erstaunlicherweise haben dort trotz der Wucherpreise alle Bier getrunken. Wer hat, der hat...


Dann endlich ins Stadion. Natürlich nicht ohne vorher noch in den ortsansässigen Hoolmob zu gelangen. Der Verlauf des Spiels ist schnell erzählt. Mit dem 3:0 von Henrik war die Sache gelaufen. Dann aber unerwartet ein Tor der Gästemannschaft, eine Schlägerei mit unberechtigt rot für HIF und kurze Zeit später der Anschlusstreffer. Das wiederum war dann so spannend, dass es den schätzungsweise 80-Jährigen Herrn zehn Plätze links von mir mit Herzinfarkt erlegt hat. Erst mit dem Schlusspfiff der erlösende Treffer zum 4:2, und der mehr als verdiente Sieg konnte gefeiert werden. Allerdings nicht mit mir, denn trotz des 100 jährigen Vereinsjubiläums und des Tores einer Ikone, wartete die Fähre und ein weiterer Tagestrip nach Kopenhagen. Sowieso, die Stadt war sympathisch (viele nette AntiFa Spukis), die Gäste Fans auch, Larsson hat sehr gut gespielt, aber trotzdem wurde ich nicht ganz warm mit dem Verein. Wer Zeit hat, diese Saison lohnt sich ein Spiel, ab nächstem Jahr dann wohl nicht mehr.

Den Heimweg traten wir zwei Tage später an. Diesmal über Hamburg und vor allem ohne Fähre! Kann sich ja kein Mensch leisten. Die Brücke allerdings auch nicht. Nur mit viel Dusel kamen wir für den PKW statt WoMo Tarif (knappe 30 Euro) aus Dänemark raus. Auch eine Art seinen Besuch zu schröpfen. Was wir uns kurz vor der Grenze gerade noch von unseren letzten neun Krönchen leisten konnten, ist hier zu bestaunen.

Sonntag, Juni 17, 2007

An dieser Stelle möchte ich dem neuen spanischen Meister ausdrücklich nicht gratulieren!

Sonntag, Mai 27, 2007

Zweitklassig

Eine neue Liga ist wie ein neues Leben!

Samstag, Mai 12, 2007

Scheiss ARD

Da bemühe ich mich in Zurückhaltung, gehe nur unter höchster Anspannung aus dem Haus um vor der Sportschau auch wirklich kein einziges Ergebnis mitzubekommen und werde dann auf meinem Sitzplatz in der ersten Reihe aufs Übelste um den hart erarbeiteten Lohn meiner Askese betrogen. Nicht nur das der blöde Beckmann (der einen Moment meine dunkle Kraft an seiner Halspartie spüren konnte) sich verplappert, es werden zu allem Überfluss sogar Bilder von der bis zu diesem Zeitpunkt der gelaufenen Berichterstattung eigentlich noch nicht abgestiegenen Alemannia gezeigt.



Danke, dass ich so schon vorher wusste, das Bremen nicht gegen Frankfurt gewinnt. Was für eine dilletantische Flötenveranstaltung auf Amateurliganiveau! Aber Hassmails. Leserbriefe und/oder Drohanrufe werden wohl sowieso nichts ändern. Bleibt die Überlegung in Zukunft auf den TV-Teil der quartalsmässigen Gebühren zu verzichten. Denn WDR2 wäre so mit Sicherheit spannender gewesen...

Dienstag, September 19, 2006

Smarte Nike

Nachdem ich mich schon als Videotext-Leser oute, ist es mir wichtig auch ein zweites dunkles Kapitel in meinen Lesegewohnheiten zu offenbaren. Ab und an, wenn der Titel mich anspricht oder der Kicker bereits vergriffen ist, kaufe ich mir das intellektuellen Fussball-Magazin 11Freunde. Besonders peinlich, da mittlerweile einer der Redakteure in der DSF-Viererkette-Doppelpass Abklatschvariante Dropkick06 bei eurosport ein gern gesehener Experte ist. Allein bei dem Gedanken läuft mir immer wieder ein kalter Schauer den Rücken runter. Wäre aber wirklich alles so schlecht wie ich es gerade darstelle, bliebe die Frage, warum ich es überhaupt kaufe. Habe ich einen visuellen Fussballfetisch? Ein übles Überbleibsel aus meiner doch zu lang geratenen Studienzeit? Ein suizidales Selbstverlangen nach Selbstqual? Nein, es ist ab und an ganz einfach witzig - und gut. Denn wo sonst gäbe es so schöne, tiefsinnige, den kompletten Fussballsachverstand fordernde Werbung zu sehen?


Rooney ist schon ein ganz Besonderer. Gut, ein Faible für Nachtclubs und Schlägereien, aber das muss in der geleckten Medienfussballwelt à la Becks (sog. Spieler nicht das Bier) kein Nachteil sein. Mir stellt sich nämlich die Frage, ob Hansa Rostock, Alemannia Aachen und Borussia Mönchengladbach ähnliche Probleme mit ihren "Fans" hätten, wenn es mehr Typen wie Rooney gäbe. Denn auch die übelsten Fussballdumpfnasen haben tendenziell eher den Drang zu überleben. Da würde es sich der ein oder die andere sicherlich zweimal überlegen einen Mitspieler von Rooney zu beleidigen. Durch den Rassismus back to the roots - sozusagen.


Wer die obenstehende Werbung immer noch nicht verstanden hat, Thaden, hier gibt es Abhilfe.

Mittwoch, September 06, 2006

'Schlaaand

Über Mayer Vorfelder gäbe es so viel zu sagen, mir hat aber die Einblendung von ihm nebst Gattin auf der Tribüne gereicht. Wer es verpasst hat, sei auf das Bild _X6M7902 bei google verwiesen. Am besten nach unten scrollen und auswählen.



Zum Glück ist dieses Kapitel am Wochenende beendet. Aber wer weiss, erstens kommt es anders und zweitens (ich möchte das jetzt nicht bis zwanzig weiterführen) als es sich so denkt.

Mittwoch, August 30, 2006

Hooligans in Monaco


Der Fairness halber sei erwähnt, dass es sich um
Fans des C.S. Sedan (CSSA) handelt

Dienstag, August 29, 2006

3657 Kilometer, 12 Tore und 10 Tage später

Morgen früh geht der Ernst des Lebens weiter und nach drei Monaten Urlaub muss ich wieder arbeiten. Weil Angeben aber so schön ist, noch schnell ein paar kurze Eindrücke. Visualisiert ist das am einfachsten - deswegen Fotos. Werde auf die Tour sicherlich auch nochmal ausführlicher eingehen. Die ganzen Fussballklamotten dann aber höchstwahrscheinlich in einen eigenen Blog gepackt; denn gerade da sagen Bilder mehr als tausend Worte.

Ein sehr schönes Beispiel dafür ist nebenstehende Momentaufnahme. Leider habe ich es verpusht und beim zweiten Spiel in Nissa die Kamera im Auto vergessen. Ich möchte euch aber wärmstens folgenden link ans Herz legen. Bei Zeiten suche ich noch Fotos von Nice Ultras [sic] raus. Aber natürlich ergeben sich für den fussballreisenden Menschen auch immer mal wieder andere Motive. Wer den umgedichteten Song des unteren Bildes als erstes im Kommentar nennt, bekommt von mir 10 BotB Punkte für einen Artikel seiner Wahl. Kleiner Hinweis, wir waren hauptsächlich in Südfrankreich unterwegs...


Beim dritten Spiel in Monaco war der Fotoapparat dann wieder mit an Bord. Aufgrund der Tageszeit konnte ich auch bessere Bilder machen. Das war in Barcelona ungleich schwieriger. Leider gaben die Spielstätte und die Leute darin nicht so viel her. Das Prinzenpaar hat sich überflüssigerweise unter einer Plane etwa 20 m vor mir versteckt. Aber dafür ist es vom Stadion ins Meer nur ein Katzensprung:


So weit bis hierhin. Demnächst dann mehr zu Hemden in Aachener Reinigungen, Strassennamen in Vororten & Metropolen, Parkplatzproblemen auf Einbahnstrassen, Arbeitsämtern, Linksblinkern und ein paar weiteren 'Grasse'n Sachen

Donnerstag, August 24, 2006

Freitag, August 04, 2006

Zehnkampf

Entschuldigt, aber ich bin in tiefer Trauer. Seit gestern gegen 18:22 ist eine Welt für mich zusammengebrochen.


Dabei hatte ich mir extra einen Scanner zugelegt um feierlich meine gewonnene Eintrittskarte für das Spiel FC Barcelona : Sevilla FC zu präsentieren. Obwohl bei den Preisen nicht im eigentlichen Sinne von einem Gewinn gesprochen werden kann. So weit so schlecht und mir bleibt nur noch die Joan Gamper Trophy. Wenigstens kann ich mich dann beim Fussball rebellisch fühlen.

Nachdem die eine Hälfte der Gegner abgeschreckt ist, schnell was mit Katzen. Und am besten auch noch Science Fiction - das kommt immer an. Genau wie rosa. Tadaa:


Dann habe ich sie alle, oder? Selbstmitleid? Dabei. Fussball? Drinne. Katzen? Sowieso. Science Fiction? Jawoll. Und Deutschland? Immer! Sogar in Kombination mit segeln. Extra für Thaden.

Donnerstag, Juli 27, 2006

Perfect Pitch

Nick Hornby ist nicht nur Fusballfan eines genialen Vereins, er schreibt auch Bücher, die ginge es nach dem Spassfaktor in der Premier League der Weltliteratur spielen würden.
Jetzt ist es einem französischen Journalisten geglückt Arsène Wenger und Nick Hornby an einen Tisch zu setzen. Bei der Frage nach Musik in der Umkleidekabine zeigte der Gunners-Fan ein weiteres Mal seinen unumstösslichen Geschmack:
"Sag ihnen, sie sollen London Calling von The Clash spielen!" Zum Glück hat das der Klinsmann nicht gehört. Seine Mannen mussten nämlich mit dem bekennenden Christen und zum wiederholten Male ertappten Verkehrssünder Xavier Naidoo vorlieb nehmen. Mit Völler wäre das wohl nicht passiert...

Dienstag, Juli 25, 2006

MÈS QUE UNA LUCHA

Bald ist es soweit! Der erste Battle of the Blogs wird ausgetragen. Leider nicht im Camp Nou, aber dafür trotz sonniger Sommerpause mit hoffentlich etwas mehr Publikum auf bisher folgenden Seiten:

- Buttercup
- Daniel
- Julius Firefly
- frank-rock
- roibaudouin
- Thaden

Dem Gewinner (es handelt sich allem Anschein nach um die Herrenvariante dieser Disziplin) winkt zwar weder ein Siegeszug auf einem Trailer durch die Innenstadt, noch die Umbenennung des kompletten Alleenrings, dafür aber der erste Platz in der Linkliste der restlichen Blog(comm)unity.

Samstag, Juli 15, 2006

Weltrechenmeister des Herzen

Es wird immer alberner. Nachdem die Sportfreunde anscheinend schon vorher wussten, dass die Nationalmannschaft doch nicht wie im Lied angekündigt für die Sensation sorgen wird und im Vorfeld schon mal 54,74, 90, 2010 produzierten, melden sich auch schon wieder diverse Riesen Adams zu Wort bzw. Gleichung. Sie rechnen uns vor, dass 54-74 = -20 und 90-2010 schliesslich auch = -20 sei. Oder war es 74 - 54 und 2010 -1990? Aber stimmt denn dann noch die Reihenfolge? Also eigentlich 1954-1974 = -20 und 1990 - 2010 = -20 und Deutschland wurde 1970 Weltmeister? Können die brandneuen, aber eben falsch bedruckten Brasilien Trikots umgetauscht werden? Die haben anscheinend einen Stern zu viel. Und kommt mir nicht mit 1990+1974-1954=2010. Titel werden wohl kaum rückwärts gewonnen.
Ganz nebenbei bemerkt hat die WM doch etwas Tolles hervorgebracht. So wurde mir tatsächlich erzählt, dass Poldi schönster Jungdrache - ähm Verzeihung - bester Jungnationalspieler geworden sei. Ich rufe dich, Galaktika, vom fernen Stern Andromeda...

Mittwoch, Juli 05, 2006

VichyWaschi

Nach der ersten Inspektion der Innenstadt stelle ich beruhigt fest - es war weniger der patriotische und/ oder nationalistische Mob, es waren die gemeinen Mode-Fans, die ihr Deutschlandfähnchen in den Wind hingen.
Das einzige was wir aber leider nie erfahren werden ist, ob wie '45, huch ich meine natürlich '54, die erste statt der dritten Strophe gesungen worden wäre. Da hätte sich Geschichte ein weiteres Mal wiederholen können. Den Anfang machten Teile des Signal Iduna Parks in der 48. Minute.

Und weil die Welt zu Gast bei Freunden ist, diese aber ihren Gastgeber nicht mehr mitspielen lassen wollen, fängt sogar der Himmel an zu weinen und verwässert die Stimmung.

Jetzt muss nur noch die Grand Nation Ihre Segel streichen und ich kann mich eventuell doch auf ein versöhnliches Ende der FIFA WM 2006 © einstimmen. Raus, raus, raus, das Team ist raus. Deutschland ist nicht Weltmeister...