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Montag, Dezember 24, 2007

Sag mir wo und wann

Heute ist der richtige Abend um Legenden zu huldigen

Mittwoch, August 15, 2007

Senf dazu?

Momentan wird bei einigen wieder fleißig gepostet. Da kann und will ich mir ein paar Ergänzungen nicht nehmen lassen!

Der Meister meckert über seinen Rhodos-Urlaub. Dabei kann ich leider nicht mit bashen. Mein -mittlerweile dritter- Dunkeldeutschlandaufenthalt gestaltete sich wieder einmal sehr schön. Und weil diesmal sogar eine echte Kamera (völlig unbrauchbar, wenn es um Telefonate geht) verfügbar war, gibt es einen ausführlicheren Bericht erst später - wenn überhaupt. Aber so sah es ungefähr aus:


Bei der Butterblume wird über Fanta Mango diskutiert. Ob sie nun über das Meer ruft oder kommt, ist leider noch nicht abschließend geklärt. Aber die leeren Dosen werden (zumindest in Belgien) in den Mülleimer geravt.

Für den Schulemacher hätte ich dieses Foto vom 13.03.2004 aus dem und für das Archiv.

Die Fußballwoche beim Schnurrbarthasser ist lobenswerterweise das einzige, wo es rein gar nichts zu ergänzen gibt. Das macht dann, passend zum Saisonauftakt, Lust auf mehr!

Schlussendlich versucht der schwarze Waffler die Vorzüge von Stolberg im Rheinland darzustellen. Wir im benachbarten Aachen sind natürlich schon so weit Klassiker unserer geliebten Heimatstadt zu exportieren. Da wären zum Beispiel der Klenkes als königliches Zeichen und der allseits bewunderte Linden-Daumen. Aber was erwarte ich auch von Leuten, die zwar ihren Geburtsort porträtieren wollen, aber dann nicht mal auf eine Provokation zum benachbarten Eschweiler reagieren.

Freitag, Juli 27, 2007

Träume nicht dein Leben...

...sondern lebe deinen Traum.

Kotz! Wie ich diesen Hippscheiss hasse. Nichtsdestotrotz gibt es aber auch in meinem Leben Dinge, die ich unbedingt mal erleben und nicht nur erträumen muss. Da ist zum Beispiel ein Hongkong Aufenthalt, ein WWE PPV Event oder ein Zockwochenende in Las Vegas. Da dies aber eher Dinge für den etwas grösseren Geldbeutel sind, habe ich mich entschlossen eine der letzten Gelegenheiten zu nutzen und den besten Fussballer der jüngeren Fussballgeschichte in seiner letzten Saison live zu bestaunen. Also auf nach Helsingborg!


Traditionellerweise bin ich ein Anhänger der 'Drei Fliegen mit einer Klappe'-Philosophie. Also galt es meine seit Jahren liebevoll gehegt und gepflegte Ostphobie ("alles Nazis") zu überwinden und das Spiel mit einem feinem Festival zu verbinden. Obwohl mein Musikgeschmack alles andere als in Richtung Elektro, Techno und Beats tendiert, hatte ich bisher nur gutes von diesem außergewöhnlichen Großereignis (sprich: event) gehört. Meine Begleitung und ich wurden auch trotz der Unwetterwarnungen nicht enttäuscht und haben einen neuen Programmpunkt in der jährlichen Sommerpause gefunden. Sehr schön zu sehen und erleben, dass es noch Festivals jenseits von Rock am Ring, Live Earth und Rheinkultur gibt. Günstiger Eintritt, keine Campingverarsche, ein gemischtes, aber dennoch erstaunlich gut harmonierendes Publikum, billiges & gutes Essen (ausschließlich vegetarisch!), nettes Rahmenprogramm, gediegene Chillout-Zonen, ansehbare Kunst und sogar ein zwei vorher unbekannte Bands, die zu gefallen wussten.

Nach einem Monat ist es etwas schwer auf jedes Detail einzugehen. Es gibt und gab so viele Dinge, die beschreibungswürdig sind. Aber wie so oft sind Worte nur Schall ohne Rausch. Einfach den kommenden Sommer freischaufeln und selber hinfahren. Wer immer noch nicht überzeugt ist, guckt einfach mal bei Google nach Bildern oder liest sich diesen blog durch.

Anschließend ging es nach Kopenhagen. Christiania gucken. Jetzt bin ich nicht gerade als sonderlich spontan verschrien und neige dazu Dinge eher mal zu überplanen. Aber diesmal sollte es alles anders sein. Das wir keine Karte dabei hatten, war noch unser kleinstes Problem. In der Sommerferienzeit sind aber so ziemlich alle Fähren ausgebucht. Also mal eben 200km weiter nach Puttgarden gedüst und zum Schnäppchenpreis von 50 Euro 40 Minuten Fähre gefahren. Das sollte uns für den Rückweg eine Lehre sein. Sowieso. Euro? Ich dachte immer abgesehen von den Briten hätten alle EU-Länder bei der Währungsunion zugestimmt. An dieser Stelle bleibt mir aber nur ein Jack Slater Zitat: Mächtig grosser Fehler! Aber auch mit äußerst bescheidenen Mitteln lässt es sich in Kopenhagen ganz gut aushalten.
Die Überfahrt vom in der Nähe gelegenen Helsingør (DK) nach Helsingborg (SWE) dauert keine zwanzig Minuten und ist mit unter zwanzig Krönchen auch angenehm günstig.

Endlich da. Die Geburtsstadt einer Legende. Gut, war jetzt nicht auf Anhieb ersichtlich, aber ich wusste es ja besser. Diesmal schlug mein Planungsfetisch wieder voll zu und wir hatten drei Stunden zu früh angelegt. War aber eigentlich ganz gut, denn die touristischen Wegweiser sind alles andere als hilfreich. Trotzdem erstmal in einen nahe gelegenen Park und den Gästefans beim Kicken zugeschaut. Erstaunlicherweise haben dort trotz der Wucherpreise alle Bier getrunken. Wer hat, der hat...


Dann endlich ins Stadion. Natürlich nicht ohne vorher noch in den ortsansässigen Hoolmob zu gelangen. Der Verlauf des Spiels ist schnell erzählt. Mit dem 3:0 von Henrik war die Sache gelaufen. Dann aber unerwartet ein Tor der Gästemannschaft, eine Schlägerei mit unberechtigt rot für HIF und kurze Zeit später der Anschlusstreffer. Das wiederum war dann so spannend, dass es den schätzungsweise 80-Jährigen Herrn zehn Plätze links von mir mit Herzinfarkt erlegt hat. Erst mit dem Schlusspfiff der erlösende Treffer zum 4:2, und der mehr als verdiente Sieg konnte gefeiert werden. Allerdings nicht mit mir, denn trotz des 100 jährigen Vereinsjubiläums und des Tores einer Ikone, wartete die Fähre und ein weiterer Tagestrip nach Kopenhagen. Sowieso, die Stadt war sympathisch (viele nette AntiFa Spukis), die Gäste Fans auch, Larsson hat sehr gut gespielt, aber trotzdem wurde ich nicht ganz warm mit dem Verein. Wer Zeit hat, diese Saison lohnt sich ein Spiel, ab nächstem Jahr dann wohl nicht mehr.

Den Heimweg traten wir zwei Tage später an. Diesmal über Hamburg und vor allem ohne Fähre! Kann sich ja kein Mensch leisten. Die Brücke allerdings auch nicht. Nur mit viel Dusel kamen wir für den PKW statt WoMo Tarif (knappe 30 Euro) aus Dänemark raus. Auch eine Art seinen Besuch zu schröpfen. Was wir uns kurz vor der Grenze gerade noch von unseren letzten neun Krönchen leisten konnten, ist hier zu bestaunen.

Samstag, Dezember 23, 2006

Collect them all!

Anscheinend war ich dieses Jahr doch nicht so schlimm wie befürchtet

Doc Ock & Spiderman



Ironman



Mystique & Nightcrawler



Daredevil



Hulk



Und sogar der Punisher

Dienstag, Dezember 19, 2006

Es weihnachtet sehr

Wer noch immer kein passendes Geschenk gefunden hat, in Frankfurt gibt es da gerade das ein oder andere Schnäppchen zu machen:



Für den kleineren Geldbeutel ist dann folgendes geeignet, gefunden im NWZ:



Die Spannung steigt ins unermessliche! Was wird es sein? Spiderman? Hulk? Oder gar der Punisher höchstpersönlich?




Mist, "nur" Doctor Octopus



Da war ich wohl nicht lieb genug. Dabei hatte ich doch extra Henk (nicht zu verwechseln mit einem berühmten Scharfschützen der Zukunft!) aus den Fängen der niederländischen Müllmafia befreit und eine neue Heimat für ihn in Preungesheim ausfindig gemacht.


Donnerstag, Dezember 14, 2006

Astra la Vista, Baby

Nachdem ich mich einer gewissen Berühmtheit nicht mehr erwehren kann das Versprechen - am Samstag geht es weiter.

Samstag, Dezember 02, 2006

Ein guter Witz funktioniert immer zweimal

Täter (schuldig) geschnappt!

Nachdem ich mich monate-, ach: jahrelang wunderte, warum die SuperMittwoch, die SuperSonntag und die Kirchenzeitung so oft nicht im Briefkasten, dafür aber sämtliche Mülltüten und Gelbe Säcke zerrissen waren, entschied ich mich, der Sache auf den Grund zu gehen - am besten detektivisch.

Von der pensionierten Nachbarin links im Haus erfuhr ich, daß tatsächlich immer ein und die selbe zwielichtige Gestalt jeden Mittwoch und Sonntag in die Einfahrt meines Wohnhauses schlich. Ob sie den Typen kennen würde, mußte meine Nachbarin, nachdem sie einen winzigen Schluck Rotkäppchensekt (ich berichtete nicht) dann doch in der Flasche ließ, aufs deutlichste verneinen. Auch beschreiben könne sie ihn nicht, denn beim Anblick dieser Verbrechervisage wurde es selbst dieser von der entbehrungsreichen Nachkriegzeit gestählten Trümmerfrau mulmig.
"Schlägertype, eindeutig. Mehr sach' ich nich'. Tschüss."

Also was tun. Aber was tun? Digitalkamera in den Briefkasten, das tun, jawoll. Klingt einfacher, als es in Wahrheit blöde ist. Denn wie erzählt man der Kamera, daß sie diesen Typen - und nicht beispielsweise den Postboten - knipsen soll? Und wie überhaupt soll sie ausgelöst werden?

Nun kennt meinereiner zum Glück nur postgraduierende oder postgraduierte AkademikerInnen (drunter läuft mal nix, wo kämen wir denn da hin?), und ab und an welche, deren ehemaliges Studienfach dann doch zu etwas nütze ist. E-Technik zum Beispiel. Oder Maschinenbau. Oder beides.

Gewappnet mit geballtem Fachwissen wurde eigens ein System entwickelt, welches nach Aktivierung beim zweiten (!) Öffnens des Briefkastens die Kamera auslöst. Zudem würde per Funk eine Alarmanlage in meinem Zimmer aktiviert, damit ich dem Übeltäter auch persönlich danken kann.

Heute dann, der erste Versuch. Und gleich von Erfolg gekrönt. Dieses Foto ist das von der Briefkastenkamera aufgenommene:



Leider wußte ich nicht, auf was ich mich da einliess, als ich Sekunden später die Treppen hinuntersprangen. Mit schielendem Wahnsinn in den Augen und den Worten "Was das, häh?" (oder so) begrüßte mich der Zeitungsräuber, bevor er mich mit dem Schirm aus der Grünen Tonne (nicht fragen) verdrosch.



Es gibt Dinge, die will man eigentlich nicht wissen. Und es gibt Dinge, die will man auch nicht sehen.

Freitag, August 04, 2006

Zehnkampf

Entschuldigt, aber ich bin in tiefer Trauer. Seit gestern gegen 18:22 ist eine Welt für mich zusammengebrochen.


Dabei hatte ich mir extra einen Scanner zugelegt um feierlich meine gewonnene Eintrittskarte für das Spiel FC Barcelona : Sevilla FC zu präsentieren. Obwohl bei den Preisen nicht im eigentlichen Sinne von einem Gewinn gesprochen werden kann. So weit so schlecht und mir bleibt nur noch die Joan Gamper Trophy. Wenigstens kann ich mich dann beim Fussball rebellisch fühlen.

Nachdem die eine Hälfte der Gegner abgeschreckt ist, schnell was mit Katzen. Und am besten auch noch Science Fiction - das kommt immer an. Genau wie rosa. Tadaa:


Dann habe ich sie alle, oder? Selbstmitleid? Dabei. Fussball? Drinne. Katzen? Sowieso. Science Fiction? Jawoll. Und Deutschland? Immer! Sogar in Kombination mit segeln. Extra für Thaden.

Freitag, Juli 14, 2006